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| | Der Satan mit den langen Wimpern€ 14.29 Produkttext Spannender Horrorfilmklassiker aus der legendären Hammer - Produktion Inszeniert von Hammer - Vorzeigeregisseur Freddie Francis ("Draculas Rückkehr", "Frankensteins Ungeheuer") "Effektvoll inszenierter Horrorfilmklassiker" Lexikon des internationalen Film Lang gesuchter Hammer - Klassiker in ...
- 2 Bewertungen: 4.5

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Der Satan mit den langen Wimpern
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| | | | In den Wahnsinn getrieben.... Anfang der 60er Jahre machten die Hammerfilme einige sehr gelungene Psychothriller in stilvollem s/w. Der beste Film dieser Phase ist sicherlich Seth Holts legendärer "Ein Toter spielt Klavier". Aber auch Nachfolger wie "Haus des Grauens" oder "Der Satan mit den langem Wimpern" können sich sehen lassen.
Beide übrigens Gemeinschaftsarbeiten von Freddie Francis und Jimmy Sangster.
Freddie Francis, der später zu einem der grossen Kameramänner des Films (Elephant Man, Glory, Schloss des Schreckens) aufstieg, führte Regie und Jimmy Sangster war für Produktion und Drehbuch verantwortlich.
Der Film, der im Original "Nightmare" heisst, strahlt natürlich heute einen wundervollen Retro Charme aus, dass die gewissen Logiklöcher, die die Story begleiten, gar nicht so relevant erscheinen.
Guter altmodischer Grusel ist angesagt und dies schafft der Film mit Links.
Die noch minderjährige Internatsschülerin Janet (Jenny Linden) wacht durch einen Alptraum auf. In diesem Traum ruft sie eine Frauenstimme, sie folgt den dunklen Korridoren und betritt eine Art Zelle. Dort sieht sie ihre Mutter in der Psychiatrie, die ihr das gleiche Schicksal prophezeit.
An Janes 11. Geburtstag musste das arme Kind mit ansehen, wie die Mutter in geistiger Umnachtung den Vater mit einem Fleischermesser erstach.
Durch den Vorfall an der Schule hegt die junge Frau den dringenden Wunsch, nach Hause zu ihrem Onkel dem gütigen Henry Baxter (David Knight) zurückzukehren. Sie wird begleitet von der fürsorglichen Lehrerin Mrs. Lewis (Brenda Bruce), die angenehme Verhältnisse vorfindet. Der Onkel hat eine Gesellschafterin namens Grace (Moira Redmond) verpflichtet, die in Wirklichkeit Krankenschwester ist. Die Haushälterin Mrs. Gibbs (Irene Richmond) und der Chauffeur John (George A. Cooper)sind weitere gute Seelen in dem herrschaftlichen Haus. Doch die Albträume lassen Janet nicht los. Immer wieder sieht sie eine stumme Frau in Weiss mit einer langen Narbe (Clytie Jessop) nachts durch die Gänge huschen. Alles deutet darauf hin, dass Janet den Wahnsinn der Mutter geerbt hat...
Ich kannte den Film bislang noch nicht, dank Koch Media steht er nun im DVD-Regal bei den alten Gruslern, die immer wieder Vergnügen bereiten...für Freunde von atmosphärischen Psychothrillern, die auch ein bisschen Hitchcock-Suspence, einen Hauch Edgar Wallace Feeling verbreiten und sehr "englisch" wirken, ein echter Tipp....
| | spannend und gruselig beim "satan mit den langen wimpern" ( "nightmare" ) handelt es sich , nach "ein toter spielt klavier" - "die ausgekochten" und "haus des grauens" um den vierten psycho - gruselthriller aus der legendären hammer schmiede.
das drehbuch übernahm , wie schon bei den vorgängerfilmen , jimmy sangster - als regisseur fungierte freddy francis : ein gespann bei dem spannung - grusel und atmosphärisches setdesign garantiert ist .
die junge janet , als kind traumatisiert , leidet unter fürchterlichen albträumen und seltsamen erscheinungen - gepeinigt von der schrecklichen angst wahnsinnig zu werden. ein perfides spiel nimmt seinen lauf ...... wem kann man trauen , wem nicht ...... und kommt am schluß nicht doch alles ganz anders als man denkt ?
"der satan mit den langen wimpern" ist im genretypischem schwarz weiß gehalten - hat gänsehauterzeugenden grusel und ein äußerst stimmungsvolles düsteres setdesign zu bieten - schwarze schatten an der wand - eine geheimnisvolle "frau in weiß" und die ein oder andere überraschende wendung , die ( wenn auch teilweise ein wenig unlogisch ) das nötige salz in die suppe bringen.
der streifen wurde im rahmen der hammer collection von koch media veröffentlicht und kommt wie auch seine vorgänger im edlen pappschuber daher , nebst informativem booklet . beim bild und ton gibts ebenfalls nichts zu meckern.
für den gruselwilligen schwarz weiß nostalgiker absolut empfehlenswert.
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