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| | Bram Stoker s Dracula€ 4.94 Bram Stoker s Dracula CD Soundtrack.
- 5 Bewertungen: 4.5

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Bram Stoker s Dracula
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| | | | Der Fürst der Dunkelheit nach Noten Ich gehöre grundsätzlich einmal nicht zum Käuferkreis von Filmmusiken die fast ausschließlich aus Instrumentalstücken bestehen, aber der Soundtrack zu einem meiner absoluten Lieblingsfilme, „Bram Stokers Dracula" bietet in dieser Hinsicht eine Ausnahme. Die Musik zum Film von Francis Ford Coppola bietet die perfekte Ergänzung zu einem der bildgewaltigsten Meisterwerke der Filmgeschichte. Der 1932 in Polen geborene Wojciech Kilar schafft es mit einem faszinierenden Score der gigantischen Bilderflut noch den letzten Schliff zu geben. Düster, melancholisch und mystisch wie der Film selbst ist auch die musikalische Umsetzung des Streifens einzigartig. Wojciech Kilar schafft es mit seiner Musik dem ohnehin schon wunderbaren Film noch das Tüpfelchen auf dem i zu verpassen. Highlights bei dem durchweg gelungenen Soundtrack sind für mich die Stücke „Dracula - The Beginning", „Vampire Hunters" und natürlich „The Storm". Der Title „The Storm" wird im Film bei einer der besten Sequenzen der Filmgeschichte verwendet und passt zur Szenerie wie die sprichwörtliche Faus aufs Auge. Das Stück macht die Bilderflut während Dracula an Bord der „Demeter" nach London reist und vor allem als Mina Ihre Freundin Lucy bei strömenden Regen durch den Garten des Anwesens verfolgt zu einem bildgewordenen Alptraum. Natürlich darf man an dieser Stelle das herrliche „Love Song for a Vampire" von Annie Lennox nicht vergessen. Sehr selten passt der Soundtrack so perfekt zum Mowie wie hier die Kompositionen von Wojciech Kilar, der dem Fürst der Dunkelheit die richtigen Töne verpasst hat. Dies ist ein Soundtrack der auch unabhängig vom Film düstere Stimmung aufkommen lässt und bei dem einen sofort die Bilderflut von Coppolas Meisterwerk wieder vor Augen kommt.
| | Wie der Film: weder originell noch handwerklich perfekt ... Und rot tropft es wieder von der Leinwand - und aus den Lautsprechern. Francis Ford Coppolas Neuauflage des leinwanderfahrenen Blutsaugers zeichnet sich leider weder durch Originalität, noch durch außerordentliche Perfektion aus: Der romantische Ansatz, der aus dem erbarmungslosen Untoten ein Opfer seiner Liebe macht, hat bereits vor über 20 Jahren John Badham zu einer epischen Dracula-Interpretation ohnesgleichen beflügelt (mit wahrhaft romantischen Klängen von John Williams), und Coppolas Regie mag wohl opulente Bilder und kraftvolle, beeindruckende Momente geschaffen haben, greift aber allzu oft auf abgegriffene Klischees zurück und versagt nicht selten im Detail.So auch die Musik. Was im Film noch illustrative, ab und an auch suggestive Zwecke erfüllt, entpuppt sich auf dem Tonträger als reichlich dünn und schwachbrüstig. Zündende Ideen, die ein atmosphärisch dichter Stoff wie die zwischen Transsylvanien und London changierende Legende sie allemal vertragen könnte, fehlen völlig. Stattdessen rhapsodiert ein rumänisch inspiriertes Rezitativ im lombardischen Rhythmus eher lustlos vor sich hin, werden unheimliche Ostinati unheimlich langweilig breitgetreten (frei nach dem Motto: Willst Du Schreck- und Angstgefühle, mußt Du schon in den Tiefen wühlen), enden Bartoksche Motive in bittersüßen Elegien. Die stärksten Momente der Partitur sind zu allem Überfluß nicht einmal den Komponisten zu verdanken. Einige Cues wurden beim Schnitt mit Geräuscheffekten (sowie einem Sprechchor) collagiert, die zumindest ein wenig von der mystischen Atmosphäre des Films vermitteln. Angesichts des enttäuschenden Ergebnisses erstaunt es umso mehr, daß für diese Großproduktion mit dem damals bereits 70jährigen Kilar - regelwidrig - ein renommierter (ost)europäischer Konzert- und Filmkomponist angeheuert wurde.
| Mein Klassiker Manche Filme werden erst durch den Soundtrack unsterblich. In diesem Fall schlägt einen die Musik von Wojciech Kilar von Anfang an in den Bann- unheimlich, aufregend, unbeschreiblich, erzählt sie mehr über Bram Stokers klassische Geschichte, als es Bilder je könnten. Diese CD ist das Non-Plus-Ultra nicht nur für Filmmusikfans, sondern erst recht für alle Klassikhörer: sie enthält einige der schönsten Tondichtungen unseres Jahrhunderts, perfekt vollendet von dem tragisch- schönen Schlußsong Annie Lennox'. Zusätzlicher Bonus: Das Booklet enthält mehrere aufregende Bilder, die man im Film schmerzlich vermißt: diese Szenen wurden leider nachträglich herausgeschnitten.
| | Bombastisch Dieser Soundtrack ist einer der wenigen moderneren Glanzleistungen unter den Filmalben. Selten war die düstere Stimmung der Thematik besser orchestriert worden, als hier. Bis auf die unnötige und unpassende Nummer von Annie Lennox ist dies eine CD, die man vom ersten bis zum letzten Lied hören kann, was ja gerade bei Soundtracks nicht immer der Fall ist. Besonders genial ist der Opener-Track des Films mit seinen tiefen Streichern und der kulmination in einen gigantischen Höhepunkt. Die Tracks, die die Jagd untermalen, sind mit treibenden Stakkatos unterlegt und auch die einzelnen Themen - Spieluhr, Frauenstimme - passen zu ihren Charakteren.
| Gruselig gut Der Soundtrack zu Bram Stoker's Dracula von Erfolgsregisseur Francis Ford Coppola ist ebenso gut wie der Film. Wojciech Kilar hat einen Score komponiert, der dem Film in keiner Weise nachsteht. Er ist gruselig, gewalttätig, romantisch. Ebenso wie der Film. Man spürt förmlich die Anwesenheit der Vampire, die Begierde nach dem tödlichen Biss. Die Liebesgeschichte zwischen Dracula und Mina wird mit einem geheimnisvollen und romantischen Sound untermalt und die Jagd auf den König der Vampire findet in einem religiös reinigenden Sound seinen Höhepunkt. Wer vom Film begeistert war, der dürfte von diesem Soundtrack ebenso begeistert sein. Ein Meisterwerk unter den Soundtrack-Alben, das mit Annie Lennox' „Love Song For A Vampire" einen gelungenen und zugleich traurigen Abschied bietet. Einfach gruselig gut. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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