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Die drei Fragezeichen Folge 135 : Fluch des Piraten

6.59


CD Die Drei 135 - Fluch der Piraten.
  • 144mm x 17mm x 128mm
  • 28 Bewertungen: 3.5




Die drei Fragezeichen - Folge 135 : Fluch des Piraten

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Ein mittelmäßiger Fall für die Drei Fragezeichen
Wie immer liefern Oliver Rohrbeck (Justus Jonas), Jens Wawrczeck (Peter Shaw) und Andreas Fröhlich (Bob Andrews) eine gekonnte Performance ab. Sie schaffen es, den Hörer in ihren Bann zu ziehen und Atmosphäre aufzubauen, wo die zugrundeliegende Story versagt. Die Geschichte nimmt nur schleppend Fahrt auf und birgt nur wenige Überraschungen. So wartet der Hörer vergeblich auf eine große Enthüllung am Ende und es ist leicht vorhersehbar, wer hinter allem steckt.
Auch das die Jungs von jeder Kommunikation mit der Außenwelt abgeschnitten sind, ist keine Seltenheit. Die Situation dürfte also fast schon als Routine angesehen werden. Das Wiederauftauchen einer alten Detektivbekannten wird kaum genutzt. Neben einem kurzen Auftritt zu beginn und am Ende, wird kein Gebrauch von dem Charakter gemacht. Schade, da gerade die wiederkehrenden Gaststars bei den drei Detektiven etwas Besonderes sind. Hier wird deutlich, dass Althena nur als Mittel zum Zweck benutzt wurde, um den Fall ins Rollen zu bringen. Da hätte es jedoch sicher besser Möglichkeiten gegeben.

Fazit:
Eine atmosphärische Episode, die das Gefühl der geheimnisvollen Insel gut vermittelt. Die Story hat allerdings einige Schwächen und schafft es nur schwer wirkliche Spannung aufzubauen. Für alle Fans der Drei Fragezeichen zu empfehlen. Gelegenheitshörer wären mit einem anderen Fall der Juniordetektive jedoch besser beraten.
 
  wieder ein spannender Fall
Die Folge 135: Fluch des Piraten aus der ???-Reihe ist spannend und gut umgesetzt, wie wir es gewohnt sind. Allerdings ist bei dieser Folge aus meiner Sicht das Ende, sprich die Auflösung des Falls etwas platt bzw. einen Hauch zu vorhersehbar geraten. Als absoluter Fan ist dies allerdings kein Grund, diese CD nicht zu kaufen! Ein "Wiederhören" mit Justus Jonas, Peter Shaw und Bob Andrews ist immer wieder schön und lässt einen über diesen Minimakel leicht hinwegsehen...
 
Eine solide Episode
Eine alte Bekannte, Althena aus "Die Höhle des Grauens", bringt den drei Fragezeichen einen neuen Fall. Als sie verfolgt wird, drückt sie Justus eine Kamera in die Hand. Die Fotos darauf lassen die drei Jungs aus Rocky Beach in einen Fall einsteigen, in dem es nicht nur darum geht, Althena zu retten, sondern auch einen verschwundenen Schatz zu finden.

Das klingt nach bekannt guten Elementen für eine unterhaltsame Folge. Tatsächlich ist der Plot durchaus überzeugend und bietet mit den Rätseln und Fall dahinter recht gute Krimikost, die auch mit einem überzeugenden Finale abschließt. Zwischendurch gibt es immer wieder spannende Szenen, die in der Zielgruppe schon für den einen oder anderen schaurigen Moment sorgen können.
Sehr positiv ist mir hier auch aufgefallen, dass Peter und Bob nicht nur zu Stichwortgebern für Justus' Genialität dienen, sondern auch selbst ihre Stärken einbringen können, auch wenn das im Fall von Bob vielleicht etwas aufgesetzt wirkt.
Negativ empfand ich diesbezüglich nur die ständigen Anspielungen auf die "Fluch der Karibik"-Filme - da überreizt man für meinen Geschmack den Witz schon etwas zu sehr.

Bei der Umsetzung gilt mein größtes Lob der Musik. Hier hat man wirklich tolle Stücke zusammengestellt; eine Mischung aus Alt und Neu, die hier - insbesondere in der recht langen Episode auf der Insel Free Island - für eine tolle Atmosphäre sorgt.

Die drei Hauptsprecher und Erzähler Thomas Fritsch haben hier eine Großteil der Handlung allein zu stemmen. Ungewöhlich viel läuft hier innerhalb des Trios, die mit der gewohnten Spielfreude agieren. Auch wenn es in einzelnen Szenen dazu führt, dass man etwas zuviel Gas gibt und es schon mal etwas albern zugeht, wirkt es zumindest immer sehr lebendig. Gegen diese Quirligkeit können die Gastsprecher nur schwerlich bestehen. Am ehesten gelingt das noch Traudel Sperber. Auch Peter Striebeck schafft diese Hürde zwar, allerdings wirkte er mir insgesamt doch ein wenig zu aufgesetzt "böse".


"Fluch des Piraten" ist eine solide Folge der Reihe, bei der man mit einigen interessanten Highlights kleinere Schwächen wettmachen kann.
 
  Überraschend gut gelungen!
Nachdem ich von den meisten letzten Folgen wenig begeistert war, hat man meiner Meinung nach mit dem "Fluch des Piraten" mal wieder einen ordentlichen Schritt zu alten Glanzleistungen gemacht.

Folge Nr. 135 kann sowohl mit der schönen Story, deren Umsetzung sowie den guten Sprecherleistungen überzeugen. Selbst Thomas Fritsch, der mir sonst häufig zu detailverliebt agiert, macht seine Sache hier echt gut.

Die Stimmung und Atmosphäre auf der Insel werden einem sehr schön vor Augen geführt,
und wenn man sich vorstellt, dass die drei Detektive in Wirklichkeit in ihrem weiß-gestrichenen Aufnahmestudio in Hamburg sitzen, kann man es kaum glauben.

Die Handlung um einen legendenumwobenen Schatz in Form vergoldeter Figuren, hinter dem so mancher her ist, ist sehr interessant und abwechslungsreich durchdacht worden.
Der Spuk kommt auch nicht zu kurz, bei dem Peter mal wieder vor Angst über sich hinaus wächst (ha ha) und die Auflösung ist in sich schlüssig und auch spannend.

die Idee mit den Handys (mehr soll nicht verraten werden) sowie die des "Ray Liolotta's" gefielen mir auch sehr gut. Da er hier mit stechend-bösen Augen beschrieben wird, wurde wohl neben Lizenzgründen der echte Ray Liotta nicht genannt,
was mich aber in keinster Weise stört.

Okay, die Musik hätte noch etwas stimmungsvoller gemacht werden können, man vergleiche mal die Originalmusik des "roten Piraten".

Trotzdem erhöht sich mit dem "Fluch des Piraten" meine Hoffnung, dass in Zukunft wieder mehr solch guter Hörspiele der drei Fragezeichen veröffentlicht werden.
Bin besonders gespannt auf Folge 140 "Stadt der Vampire" - welche sich schon sehr vielversprechend anhört...

Fazit: Abenteuerstimmung garantiert und somit auf jeden Fall 4 Sterne von mir.



 
Gute Umsetzung der Buchvorlage
"Fluch des Piraten" ist die 135. Folge der Hörspielserie und bietet bei einer Laufzeit von guten siebzig Minuten eine solide Unterhaltung.

Neben der Buchvorlage von Ben Nevis sieht das Hörspiel sogar besser aus und endlich einmal wurden die richtigen Stellen aus der Buchvorlage gestrichen. Während es im Buch recht albern zugeht, bleibt es im Hörspiel spannend und ansprechend. Auch der Tauchgang von Peter ist atmosphärisch stark in Szene gesetzt worden.
Insgesamt ist die Umsetzung der Geschichte gut gelungen, auch wenn das Ende nach wie vor einfach zum Weinen ist. Als ???-Fan sind solche Auflösungen ja durchaus nichts Ungewohntes, aber es schmerzt trotzdem immer wieder.
Inhaltlich kann die Folge bis auf einige (schon in der Buchvorlage) unsinnige Aktionen - warum wirft Peter sein Handy kreuz und quer über den Strand? - überzeugen. Viel mehr konnte aus der Geschichte nicht gemacht werden - einfach und gut umgesetzt.

Die Sprecherliste ist bei dieser Folge recht kurz gehalten. So finden sich neben der Stammcrew rund um den Erzähler Thomas Fritsch und die drei Detektive Oliver Rohrbeck, Jens Wawrczeck und Andreas Fröhlich lediglich Gerhart Hinze als Pilot, Traudel Sperber als Max, Peter Striebeck als Liolotta, Steffi Kirchberger als Althena, Rosemarie Wohlbauer als Sarah Livingston und Konstanze Ullmer als Elvira Zuckermann auf der Liste. Die Leistungen stimmen insgesamt und am Rande ist erwähnenswert - nice to know - , dass Steffi Kirchberger beim ersten Auftritt von Althena und Corona in der "Höhle des Grauens" eben Corana und nun Althena spricht - was aber nicht bedeutet, dass sie diesen Job schlecht macht, ganz im Gegenteil.

Booklet und Cover können sich insgesamt sehen lassen, doch auch wenn das Booklet bei den drei Fragezeichen etwas innovativer gestaltet ist, es bleibt doch immer nur die dröge Werbung für alte Folgen. Vielleicht fällt den Herren und Damen in Zukunft etwas Sinnvolleres ein, zum Beispiel "Fakten" aus alten Fällen oder ähnliches. Tolle Zitate, Statistiken - es gäbe Unmengen an Möglichkeiten. Die Serie hat seit langer Zeit einen Kultstatus, da könnte dem Fan auch ein wenig (mehr) geboten werden.

Insgesamt ist "Fluch des Piraten" eine gelungene Hörspielumsetzung, auch wenn der Titel wieder einmal nicht wirklich etwas mit dem Inhalt zu tun hat. Das Wiedersehen mit Althena hätte durchaus etwas länger ausfallen können, aber vielleicht passiert das ja einmal in Zukunft. Bis auf das stumpfe Ende ist die Folge recht anständig und unterhaltsam.